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Wie man Musik für Yoga schreibt – Teil 2

Der zweite Ansatz, wie wir unsere Yoga-Musik-Sequenzen entwickeln, ist es, ZUERST die Musik zu schreiben, und ANSCHLIEßEND zu überlegen, welche Yogaübungen zur Musik passen (siehe Post https://swara.yoga/de/wie-man-musik-fuer-yoga-schreibt-teil-1/, um mehr über die umgekehrte Reihenfolge zu erfahren). Diesen Ansatz möchten wir euch gerne anhand des Entstehungsprozesses von „Breathe“ veranschaulichen, dem ersten Song auf dem Album „Carried by Breeze“. 

Songidee 

Musiker haben unterschiedliche Ansätze, wie sie Musik schreiben. Allgemein lässt sich das Feld aber in zwei Typen aufteilen: der erste Typ beginnt mit dem instrumentalen Teil der Musik, also einer Melodie, Akkordfolge, oder Rhythmus, und schreibt dann die Texte zu einem fertigen Instrumental. Der zweite Typ beginnt mit einem Text und entwickelt dann die Melodien, Akkorde usw. um diesen Text herum. 

Im Fall von „Breathe“ entstand zuerst die Akkordfolge (Dm – Edim – F – Gm – Dm – Edim – F – C) auf der Gitarre:

https://swara.yoga/wp-content/uploads/2021/05/joined_video_cb00dfdc0d5a4bbaa0ba435036729f85-1.mp4

Produktion der Musik, Texte

Daraus entstand der Song „Breathe“. Das Konzept für „Carried by Breeze“ war es, ein klassisches, organisches Album zu kreieren, dass ausschließlich klassische Instrumente enthält. Entsprechend haben wir für „Breathe“ eine Harfe ausgewählt, welche die grundlegenden Akkorde spielt: 

https://swara.yoga/wp-content/uploads/2021/05/Logic-CBB-1.mp4

Um dem Album einen organischeren Touch zu geben, haben wir einige der Instrumente in Natur einspielen lassen, so auch die Geigen:

https://swara.yoga/wp-content/uploads/2021/05/VIDEO-2021-05-19-15-26-42-1.mp4

Im Anschluss haben wir den Text geschrieben und den Gesang aufgenommen. 

Yogasequenzen

Zum langsamen, meditativen Charakter des Songs passte unserer Meinung nach ein ruhiger, sanfter Flow. Wir haben den Song in zwei unterschiedliche Sequenzen aufgeteilt, die beide sehr sanft sind:

https://swara.yoga/wp-content/uploads/2021/05/Bruecke.mp4

Die einzige nachträgliche Änderung an der Musik von „Breathe“ waren die wunderbaren „Geigenakzente“, die beim rhythmischen Pulsieren der Becken ein akustisches „Bonbon“ bieten sollten. 

Namaste!

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