Wie du mit Musik deine Yogapraxis unterstützen kannst

Wie du mit Musik deine Yogapraxis unterstützen kannst

Im Yoga und im Sport allgemein wird Musik häufig zur Untermalung der Übungspraxis eingesetzt, um Motivation, Ausdauer und Wohlbefinden zu erhöhen. Musik hat eine positive emotionale Wirkung auf den Zuhörer und unterstützt bei einer abwechslungsreichen Gestaltung der Praxis. Welche Musik uns gefällt und in bestimmten Situationen eine heilende Wirkung auf uns entfalten kann, hängt sowohl von unserem Typ, unseren Neigungen und unserer inneren Verfassung ab. 

Damit die Musik uns einfangen und mitnehmen kann, sollte sie zu unserem momentanen Zustand passen. Wenn wir niedergeschlagen sind, helfen freudige und pompöse Klänge zunächst wenig. Dennoch kann unser Inneres durchgezieltes Einsetzen von Musik enorm beeinflusst werden. Dies funktioniert nicht von einer Minute auf die andere, aber allmählich und Schritt für Schritt. 

Körper und Geist reagieren auf Yoga und Musik. Beide Wirkungen können optimal miteinander verknüpft werden, sodass sie sich gegenseitig verstärken und unterstützen. Musik kann also bei der Entspannung, Konzentration, Atmung und Balance helfen. Weiterhin können durch Musik nachweislich Verspannungen gelöst werden, Stress reduziert und innere Ausgeglichenheit geschaffen werden. 

Die Musik für eine Yogaeinheit kann nach individuellem Geschmack zusammengestellt werden. Einige wichtige Hinweise für die Auswahl einer Playlist geben wir dir hier:

  1. Für optimale Ergänzung zwischen Musik und Yoga sollte die Dynamik der Musik der Dynamik der Übungseinheit angepasst sein. Wähle ruhige Musik für eine ruhige Einheit z.B. an einem Abend, an dem du von einem langen Arbeitstag entspannen möchtest. Dynamische Musik eignet sich für eine sportlich fordernde Einheit.
  2. Eine typische Yogastunde beginnt mit ruhigen Aufwärm-, Atem- oder Meditationsübungen. Hier eignet sich ruhigere Musik, die es dir erlaubt, einen Rhythmus zu den Klängen zu finden und die Gedanken loszulassen. 
  3. Die Mitte einer Yogastunde ist meist dynamischer und körperlich anspruchsvoller gestaltet als Anfang und Ende. Im mittleren Teil kannst du – aber musst nicht – erhebende und inspirierende Musik auswählen, die dich in deiner Praxis unterstützt und motiviert. 
  4. Am Ende der Übungseinheit wird es wieder ruhiger. Dieser Teil ist wichtig, um in die Heilung zu kommen. Hier eignet sich auch wieder ruhige Musik, die dich in deiner Entspannung unterstützt.  

Yoga zur Musik von Swara Imagined

Die Harmonie, Dynamik und der Rhythmus der Musik, die wir für unsere Übungsvideos komponieren, ist optimal auf den jeweiligen Übungsabschnitt zugeschnitten. Wir beginnen unsere Übungseinheiten mit ruhigen Aufwärmübungen, um die Gelenke und Muskeln zu aktivieren und unseren Geist auf die jeweilige Einheit einzustellen. Anschließend wird die Musik – passend zu den herausfordernderen Yogasequenzen – dynamischer und schneller. Hier kommst du garantiert ins Schwitzen. Die passende Musik sorgt aber dafür, dass alles immer mit Leichtigkeit passiert du dich getragen fühlst. Zum Ende hin werden die Übungen und die Musik wieder ruhiger. Die entspannende, harmonische Musik unterstützt dich darin, in die Entspannung zu finden und loszulassen. Absolute Stille, in der du noch einmal tief in dich hineinhören kannst, geben wir dir während der Sawasana-Endentspannung zum Schluss. Namaste!

Uli

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